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Kaleidoskop 

 

13. Juli 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gefährliche Ripperlfahrt auf der Donau

Wie verabredet trafen sich 8 unserer Gruppenmitglieder mit ihren Frauen am Freitag, um gemeinsam "in See zu stechen". 
Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und die anfängliche Befangenheit wandelte sich sehr schnell in eine Atmosphäre des gemütlichen Beisammenseins. Die Fahrt stand unter dem Motto: Thema Krankheit ist heute tabu - einfach entspannen und gut gehen lassen. Fast alle hielten sich daran. Pünktlich um 19 Uhr legten wir ab und fuhren wegen des Niedrigwassers flussaufwärts. 
Die Schiffs-Crew hatte für uns ein Ripperl-Buffet angerichtet und in Etappen ging es zur Schlacht am warm/kalten Buffet. Fast alle Teilnehmer überstanden das unbeschadet. Kleinere Verletzungen an den Fingern zeugten jedoch davon, dass so eine Ripperlfahrt auch diverse Gefahren birgt und man Ripperl vielleicht doch besser mit den Händen, statt mit Messer und Gabel essen sollte. 
Unser Herbert schloss sich einigen Damen an und bestellte sich abschließend noch einen Eisbecher, der ihn aber an den Rand seiner Kapazitäten brachte. Letztlich wurden alle Teilnehmer mehr als satt und mit flotter Musik und lockeren Gesprächen verging die Zeit viel zu schnell. Mit einem wunderschönen Abendhimmel liefen wir gegen 22.30 Uhr wieder in Deggendorf ein. 
Abschließend waren sich alle darüber einig, dass man so etwas durchaus in anderer Form wiederholen sollte. Bedauerlich war im Grunde nur die geringe Teilnehmerzahl. Aber: Selber schuld! Wir jedenfalls hatten einen schönen Abend. (Autor und Bildquelle: kimhof)

  

09. April 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Sexualität und Prostatakrebs

Dass die Sexualität zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört, wissen wir spätestens seit sich Maslow in den 50iger Jahren mit der Bedürfnishierarchie des Menschen beschäftigte. Ein an Prostatakrebs erkrankter und behandelter Mann mag zwar in der Ausübung seiner sexuellen Möglichkeiten eingeschränkt sein, verliert dadurch aber nicht seine Sexualität. Deshalb beschäftigte sich die Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Deggendorf mit dieser Thematik, die aufgrund des heiklen Themas im gewohnt kleinen Rahmen am Montag, den 9. April im Hotel Donauhof stattfand. Dazu konnte die Gruppe die Urologin Dr. Maria Bürst vom MVZ Klinikum Deggendorf begrüßen, die nach einer Präsentation von Kurt Imhof in der sich anschließenden Diskussion Rede und Antwort stand.

Dieses und alle anderen Themen rund um die Erkrankung werden seit 15 Jahren in der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs besprochen, die damit für die Betroffenen ein wichtiger Zufluchtsort ist, um nach gemeinsamen Strategien im Umgang mit der Krankheit zu suchen. (Autor: kimhof, Bildquelle: Willi Rduch)

  

 11. Dezember 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied aus der Leitungsfunktion

Erkundigt man sich unter chroniknet.de nach den Ereignissen des 13.1.2003, so wird man enttäuscht feststellen, dass sich an diesem Tag auf der Weltbühne nichts Wesentliches ereignet hat. Nicht so in Deggendorf. Die junge Ärztin Fr. Dr. Plötz erhielt vom Chef der Urologie am Deggendorfer Klinikum den Auftrag, eine Prostatakrebs SHG zu gründen. Als niemand von den anwesenden Männern Bereitschaft zeigte die Gruppenleitung zu übernehmen, warf sie am Ende ihrer Bemühungen das mitgebrachte Info-Material auf den Tisch. Zielgericht landete es bei Helmut Mader. Damit war der Gruppenleiter gefunden und ging als „Gründungsvater“ in die Geschichte der Prostatakrebs SHG Deggendorf ein.

In seiner 15-jährigen Amtszeit baute Helmut Mader nicht nur die Gruppe auf, sondern verstand es auch sich in Kürze ein Netzwerk zu schaffen, einen Stellvertreter zu rekrutieren und die Gruppe zusammen zu halten.

Helmut Mader (Bild links) verabschiedet sich auf eigenen Wunsch zum 31.12.2017 zusammen mit seinem Stellvertreter Wilhelm Freundorfer (Bild rechts) aus der Gruppenleitung. Anlässlich der gemeinsamen Weihnachtsfeier, bedankte sich sein Nachfolger (Kurt Imhof) mit einer launigen Rede bei den Beiden für die geleistete Arbeit und sprach ihnen höchste Anerkennung aus. (Autor: kimhof; Bildquelle: Peter Tscharke)